~ Ausgewortet. ~


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..:: Vampir ::..

Sie sitzt einsam und allein
um sie herum nur kahler Stein
und ein Herz, so kalt wie Eis
blaue Augen, Unschuld in weiß

Seine Lippen schimmern rot
schreien nach ihrem Blut und Tod
wollen sich in Kehlen graben
sich an ihrem Opfer laben

Er breitet seine Schwingen aus,
fliegt in die dunkle Nacht hinaus
und seine Augen glühen kalt
als er sich in ihren Körper krallt

Zähne in den Hals geschlagen
erstickter Schrei, kurzes Klagen
Blutstropfen, allzu süß und rein
sollen heut sein Eigen sein

Gierig saugt er mit spitzer Zunge
letzten Atem aus toter Lunge
gibt ihr des Todes kalten Kuss
weil sie heut nacht sterben muss

Reicht ihr die Hand "Erhebe dich!"
zieht sie hoch ganz dicht an sich
Oh, heute nun ist sie erwacht
wunderschönes Wesen der Nacht

 

 

(Datum: 9.2006.)

1.1.07 17:20


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-Mädchen.mord-

Ein kleines Mädchen ganz allein
geht einsam durch den Mondenschein
sieh, blutrot glitzert ihr Gewand
da ein Dolch in ihrer Brust verschwand

Sie stolpert und fällt elegant
auf den Boden, verkrampft die Hand
spuckt Blut und da kommt schon der Tod
die Leiche fand man im Morgenrot

 

 (12.2006)

 

Hier mal ein recht neues Gedicht. Würde mich über Kommis (+ Kritik) freuen

3.1.07 20:54


~Momente~

Die Hände tief in den Taschen ihres Mantels vergraben, geht sie den Bürgersteig entlang. In einigen Häusern brennt noch Licht, doch die meisten Fenster sind bereits dunkel. Außer dem dumpfen Laut, ihrer auf den Asphalt schlagenden Stiefel, ist kaum ein Geräusch zu vernehmen. Der Wind säuselt leise vor sich hin und weht ihr, die vom Regen durchnässten, Haare aus dem Gesicht. Sanft rinnen einige Tropfen aus ihrem Haaransatz über ihr Gesicht, finden ihren Weg zum Kinn und fallen dann zu Boden, wo sie wie kleine Kristalle zerspringen. Der Regen hat bereits nachgelassen, es nieselt nur noch leicht.

Obwohl es bereits recht kühl ist, friert sie nicht und geht langsam, aber festen Schrittes ihren Weg entlang. Sie scheint völlig in Gedanken versunken zu sein, denn ihr Blick ist starr geradeaus in die Ferne gerichtet. Die Realität verschwimmt vor ihren Augen, sie ist eingetaucht in ihre Gedankenwelt.

Plötzlich reißt der Gedankenfaden, der sie der Gegenwart fern gehalten hat ab und sie bleibt stehen. Einen kurzen Moment hängt sie zwischen Realität und Fantasie in der Schwebe, dann nimmt die Welt um sie herum wieder Gestalt an. Bäume werden wieder Bäume, die Straße wieder die Straße und das Haus vor dem sie stehen geblieben ist, wieder das Haus ihrer Eltern. Geräuschvoll atmet sie aus und legt ihren Kopf in den Nacken. Über ihr steht der noch nicht ganz volle Mond am dunkelgrauen, fast schwarzen Himmel. Wolkenfetzen hetzen in rasanter Geschwindigkeit über ihn und es scheint ihr, als würde die Zeit dahinfliegen, während sie dort unten steht und in den wolkenbehangenen Himmel starrt.

Ihre Gedanken laufen wieder, werden immer schneller, holen die Wolkenfetzen ein und überholen sie lachend. Die Nacht ist weit und ihre Gedanken fliegen hinaus und wirbeln durch die Luft, springen und tanzen umher, führen einen wilden Tanz auf, kreuzen ab und zu ihre Wege und nicken sich gegenseitig freundlich zu oder fauchen sich giftig an. Einige verirren sich an seltsame Orte, werden fallen gelassen oder unbeachtet weggeworfen, andere ausgeführt bis in Sackgassen, wo es nicht mehr weiter geht und sie sanft abgelegt werden. Erst das Schmerzen ihres Nackens lässt alle Gedanken geräuschlos fort huschen.

Sie senkt den Kopf wieder, der Regen hat ihr bereits das Make-up vom Gesicht gewaschen und läuft nun in feinen Rinnsälen ihre Wangen herunter. Lächelnd streicht sie sich eine Haarsträhne hinters Ohr. Alle Gedanken sind fort und haben sie allein in einer eigenartigen Stimmung zurückgelassen. Tief in ihr drin lacht etwas Kleines, dass plötzlich immer größer und größer wird. Es wächst, bis es sie nahezu ganz ausfüllt. Auf einmal hat sie das dringende Bedürfnis zu tanzen, durch den Regen zu rennen und laut zu lachen. Eine eigenartige, riesengroße Freude füllt sie aus, die sie hinaus lassen muss, sonst würde sie zerrissen werden. Einen kurzen Moment noch bleibt sie regungslos stehen, dann breitet sich langsam ein Lächeln auf ihren Lippen aus.

Tief saugt sie die kühle Nachtluft in sich auf, dann öffnet sie das Vorgartentor, vor dem sie gestanden hat und rennt die Stufen zum Haus hinunter. Immer noch lächelnd drückt sie auf die Klingel...

6.1.07 21:07


 Herz.los
 
Du sagtest mir einst, dein Herz sein mein
und so solle es für immer sein.
Doch da du deinen Schwur gebrochen,
bin ich diese Nacht zu dir gekrochen.

Will mir holen, was du mir versprachst.
mir denoch nicht gabst und gut bewachst
doch heute werde ich dich verfluchen
werde nie wieder deine Nähe suchen

Ich besuche dich nur ein letztes Mal
in meiner Hand ein silberner Pfahl
mit dem ich mir nun zu nehmen gedenke
was ich nicht so schnell wie du verschenke

Mit geschlossenen Augen liegst du da
nichts ahnend, doch dein Ende ist nah.
Ich hebe den Dolch in meiner Hand
bohre ihn durch dein Fleisch und Gewand

Ich nehme mir kalt, was mir gehört
hab deine nächtliche Ruhe gestört
schneide dir geschwind dein Herz aus der Brust
steigere meine gierige Lust

Halte endlich dein Herz in meinen Händen
werde meine Liebe nicht mehr verschwenden
Dein Herz wird für immer mir gehören
stells in mein Regal, da wirds keiner stören.
(11.2006) ohne realen Hintergrund
9.1.07 15:36


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