~ Ausgewortet. ~


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Gedichte

Menschenverstand

Schmecke den bittersüßen Wein,
wie er akaziengleich von deinen Lippen perlt
und im weichen Teer versinkt.

Sieh die sternenklare Nacht,
die wie ein kleiner Sumpfkrauthase
Nerven frisst und Blumen tilgt.

Fühle ganz ungeniert das zarte Rot,
das gleich der rauen See
mit Haargewächs und Wuchertum den Kampf ansagt.

Und gleiche dich der Sandbank an,
um wild und frei wie Stacheldraht zu leben.

 

 

Nun, Sinn hat es nicht. Es ist das, was mir durch den Kopf ging, als ich vom Verwandtenbesuch im Zug heimwärts saß. Ich denke, es zeigt recht gut, in was für einer Welt ich lebe.

12.1.08 14:41


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Herbstnacht

Mottengetier fliegt in das Licht
einer flackernden Laterne.
Und ich sehe dein Gesicht,
lang verschwinden in der Ferne.

Nebel kriecht aus toten Feldern,
greift mit kalter Hand nach mir.
Düster ist es in den Wäldern,
ich bin allein, bin fern von dir.

Kalt wallt aus verlorner Lunge
mein Atem in die dunkle Nacht.
Lang noch spür ich deine Zunge,
wie sie das Feuer in mir entfacht.

Doch ganz allein muss ich nun stehn
und einsam in der Kälte frieren.
Sag, wann werd ich dich wieder sehn,
mich in deinem Mund verlieren?
19.8.07 20:09


Zwangsdichten

Jetzt sitze ich hier,
vor mir Papier,
das gefüllt werden soll

mit einem Gedicht,
doch aus meiner Sicht,
find ich das gar nicht so toll.

Zeilen ohne Sinn,
kritzel ich hin,
um schnell fertig zu sein.

Noch eine Strophe
und die Katastrophe
ist endlich vollbracht, na fein!



Dieses Gedicht widme ich Kiki, für ihre wunderschöne Deutschhausaufgabe.
8.5.07 14:02


Olga Klobürste

Olga die Klobürste steht neben dem Klo,
Gleich hinter dem Klopapierhalter Flo.
Ihr Job ist es das Klo zu reinigen,
Sich mit Scheiß und Dreck zu vereinigen.

Doch ihr Beruf tat ihr mächtig stinken,
So dachte sie: "Wozu muss ein Klo blinken?
Was für ein Scheiß, ich sag es mal ganz barsch:
Mein Leben ist einfach nur für den Arsch!

Mir steht die Scheiße wirklich bis zum Hals!
Hugo Klostein ist auch doof, allen Falls
Hab ich genug von diesem ganzen Dreck.
Ich mach die Kacke ab jetzt nicht mehr weg!"


Und so hat Olga nun in dieser Nacht
Den allerletzten Atemzug gemacht.
Sie hat ihr Schicksal einfach selbst gelenkt
Und sich still in der Kloschüssel ertränkt.


(8.2.2007)

 

Hiermit bringe ich nun also wieder ein bisschen Leben in den blog. Das Gedicht ist zwar schon etwas älter (siehe Datum) aber was solls.

In letzter Zeit befinde ich mich sowieso mehr oder weniger wieder mal in einem ganz bösen krea-tief und bekomme nichts in Reimform gebacken. Es kann also ein bisschen dauern, bis wieder etwas vernünftiges kommt. Bis dahin allen die das hier lesen (Ein Leut? Zwei Leute? Wer weiß...) ein hoffnungsvolles "Auf Wiedersehen!"

lg

Die Wörterin 

6.4.07 15:25


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